In den meisten Fällen gehen die Menschen Ehen oder Lebenspartnerschaften mit der Überzeugung ein, gemeinsam eine Familie zu gründen, Vermögenswerte zu schaffen und ein Leben lang zusammen zu bleiben. Aus verschiedenen Gründen müssen sich aber viele Paare früher oder später eingestehen, dass es diese gemeinsame Zukunft nicht mehr geben kann. Sie befinden sich dann in einer seelischen Ausnahmesituation, da oftmals der Verlust der Kinder droht und die finanzielle Zukunft der nächsten Jahre in frage steht.
Die wirtschaftlichen Folgen einer Trennung und Ehescheidung sind nicht zu vernachlässigen, da das während der Ehe erwirtschaftete Vermögen und Einkommen gerecht verteilt werden muss oder im schlimmsten Falle Existenzen auf dem Spiel stehen können. Damit kann entweder gemeint sein, dass einer der Partner oder sogar beide Gefahr laufen, soziale Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen. Genau so gut kann es aber auch sein, dass das gemeinsam und mit viel Mühe aufgebaute Unternehmen droht, infolge der Ehescheidung zugrunde zu gehen. Trotz aller Verletztheit in zwischenmenschlicher Hinsicht gilt es also, auch insoweit eine sachgerechte Lösung zu finden. Fragen der Einkommensermittlung und der Unternehmensbewertung sind in diesem Zusammenhang häufig von maßgeblicher Bedeutung.
Manche schätzen die Unwägbarkeiten gemeinsamer Lebensplanung schon im Vorfeld realistisch ein und entschließen sich, zumindest die wirtschaftlichen Folgen einer möglichen Trennung vorab und ohne Emotionen zu regeln. zu diesem Zwecke sollten bereits vor oder während der Ehe vertragliche Vereinbarungen getroffen werden, mit denen beide Partner zufrieden sind und der Verdacht, vom anderen übervorteilt zu werden, erst gar nicht aufkommt. Diese sind insbesondere geboten, wenn die gesetzlichen Vorschriften nicht die gewünschte Rechtssicherheit bieten oder die Parteien andere als die gesetzlichen Regelungen wünschen, wie z. B. wenn
Außerdem kennen, wo auch immer in den verschiedenen Phasen vor, während und nach einer Ehe oder Partnerschaft Rechtsfragen auftauchen, die Beteiligten ihre Rechte häufig nicht. Es sind dies Fragen wie: